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Die Entwicklung der Osteopathie*

Quelle: Littlejohn Kompendium S.XVI, Jolandos Verlag

1894
Gründung der ersten Schule für Osteopathie* durch A.T. Still (American School of Osteopathy ASO in Kirksville, Missouri). In einer der ersten Klassen befanden sich auch der spätere Gründer der Kraniosakralen Osteopathie*, nämlich W.G. Sutherland (1873 - 1954), und John Martin Littlejohn (1866 - 1947).

1917
Gründung der ersten europäischen Schule in London (British School of Osteopathy BSO, inkl. Journal of Osteopathy) durch einen Schüler von Andrew Tailor Stills, nämlich John Martin Littlejohn (1866 - 1947). Er hatte u.a. Abschlüsse und Auszeichnungen in Jura, Theologie, Medizin, Philosophie und Soziologie.

ab 1950
Verbreitung in Belgien und Frankreich v.a. der viszeralen Osteopathie durch J.P. Barrall, dessen Praxis sich in Grenoble, Frankreich befindet.

ab 1980
Beginn der Ausbildung in Deutschland.
Das C.O.E. feierte 2009 das 20-jährige Bestehen.

Leben ist Bewegung

(Zitat a. d. Patienteninformation vom C.O.E. in Ismaning)

Unser Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Bewegung aufeinander ab. Ein Großteil dieser Mobilität ist uns selten bewusst. Der Blutstrom, die Atmung, die Verdauung, die Hormonwirkungen, die Bewegungen der Muskeln, der Sehnen, der Gelenke und des Bindegewebes u.v.a.m.

Dieses wunderbare System ist sehr anpassungsfähig und kann manche "Störung", wie z.B. Fehlhaltungen, Prellungen, stressbedingte Verspannungen und sogar Verletzungen lange Zeit ausgleichen.

Nicht immer signalisiert uns der Organismus ein Problem durch Schmerzen. Ist aber irgendwann die Ausgleichsfähigkeit des Körpers erschöpft - der berühmte Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Dann genügt schon ein kleiner Stress (physisch oder psychisch), um unverhältnismäßig starke Reaktionen hervorzurufen.

So kann z.B. ein Luftzug oder eine unkontrollierte, ungeschickte Bewegung einen Hexenschuss auslösen. Die Ursache für Beschwerden liegt deshalb oft nicht dort, wo letzlich die Beschwerden auftreten. Hier setzt die Aufgabe des Osteopathen** an.

Der Osteopath** kann mit seiner medizinisch und wissenschaftlich fundierten Diagnose und Therapie eigenständig helfen. Er arbeitet aber zum Wohl des Patienten selbstverständlich mit Ärzten und Therapeuten zusammen unter Heranziehung anderer diagnostischer und therapeutischer Methoden.

Osteopathie* kann grundsätzlich bei allen Mobilitätsstörungen und Fehlfunktionen des Körpers angewandt werden, auch wenn diese schon längere Zeit bestehen. Alterseinschränkungen gibt es dabei nicht. Solange das Gewebe lebt, kann es osteopathisch beeinflusst werden.

Nach Ausschluss einer primär mit anderen Maßnahmen zu behandelnden Krankheit, kann prinzipiell jedes Krankheitssymptom als Hinweis einer gestörten Einheit gesehen werden. Zu den häufigsten Konsultationsgründen zählen Erkrankungen des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen im weitesten Sinne, Beschwerden nach Operationen, nach Unfällen und Geburtstraumata.

Der Osteopath** kann häufig schon in einer Sitzung Wirkungen erzielen. Für chronische und älteren Probleme sind allerdings in der Regel längere Behandlungszeiträume notwendig.

Ziel der osteopathischen Methode ist die Erkennung und Behandlung von Mobilitätsstörungen, die in den verschiedenen Strukturen des Körpers die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinträchtigen.

Grundlage der osteopathischen Therapie ist dabei ihr ganzheitliches Körperverständnis verbunden mit genauen Kenntnissen der Anatomie und der Physiologie. Mit seinen Händen als Instrument löst und befreit der Osteopath** Bereiche eingeschränkter Gewebemobilität und ermöglicht es dem Körper, wieder besser selbst zu seinem Gleichgewicht zurück zufinden.

Der Osteopath** leistet Hilfe zur Selbstheilung, er befreit und unterstützt unsere Selbstheilungskräfte, er dringt von den Symptomen zu den Ursachen der Beschwerden vor. Dies erklärt auch die große Bedeutung einer individuell angepassten Behandlung.

Mehr zur Osteopathie bei Wikipedia

*ganzheitliche Heilmethode

**Der Begriff Osteopath ist in Deutschland (im Gegensatz zu anderen Ländern) noch nicht anerkannt, es laufen jedoch Bestrebungen diesen Begriff als einen eigenständigen Beruf in Deutschland zu etablieren!

Der Titel Osteopath DO COE ist momentan nur ein Titel einer privaten Osteopathieschule.

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22. Mai v. 10-17 Uhr
23. Mai v. 10-14/17 Uhr
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wieder ab dem
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Stand 20.05.2012

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