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Fragen zur Osteopathie?

Wie funktioniert Osteopathie*?

Der lebendige Körper:

Eine der wichtigsten Grundlagen des Lebens ist die Bewegung bzw. die Beweglichkeit des Organismus. Der Körper kann nur dann funktionieren, wenn sich in ihm alles in ständiger Bewegung befindet. Der Stillstand oder die Unbeweglichkeit einer Struktur bedingt auf die Dauer dessen Krankheit. Die Basis der Osteopathie* beruht auf folgenden fünf Aussagen:

  • Der menschliche Körper/Organismus funktioniert als Einheit.
  • Der Körper verfügt über selbstheilende/selbstregulierende Mechanismen.
  • Struktur und Funktion stehen in enger Wechselbeziehung zueinander.
  • Die Mobilität aller Gewebe, Knochen und Organe muss gewährleistet sein, damit ein physiologisches Funktionieren möglich ist.
  • Alle Flüssigkeiten im Körper müssen gut fließen können.

Die Behandlung erfolgt überwiegend sanft und schmerzfrei und (keine Esotherik). Bei sehr starken Blockierungen jedoch werden Techniken wie Thrust oderRecoil mit hoher Geschwindigkeit und geringer Kraft angewendet, um diese zu lösen.

Wie finde ich einen guten Osteopathen?

  • Es gibt verschiedene Therapeutenlisten im Internet. Jedoch sind diese nicht vollständig, da diese Listen von verschiedenen Verbänden und Organisationen erstellt werden und nur deren Mitglieder enthält. Man kann diese Listen jedoch einsehen, um einen Osteopathen** in seiner Gegend zu finden. Besser ist es, man hört sich im Bekanntenkreis um, ob bereits jemand gute Erfahrungen mit einem Osteopathen** gemacht hat.

 

Wie kann ich einen guten von einem weniger guten Osteopathen** unterscheiden?

  • Einen guten Osteopathen** erkennt man zunächst an seiner Ausbildung und seiner Art wie er osteopathisch behandelt. Fragen Sie Ihren Osteopathen** an welcher Akademie er gelernt hat und wie lange eine Ausbildung (5-6 Jahre) dort dauert. Eine qualifizierte Ausbildung macht jedoch noch keinen guten Osteopathen** aus. Für die Behandlung selbst lassen sich Kriterien festlegen, die eine Qualitätskontrolle erlauben.

Ein anerkannter Osteopath** arbeitet immer, es sei denn er ist Arzt oder Heilpraktiker, nur auf Privatrezept. Ansonsten greift im Falle eines Falles der Versicherungsschutz für Osteopathen** und Patienten nicht.

Ein guter Osteopath** nimmt den Patienten als Mensch wahr.

  • Er wird deshalb aufmerksam zuhören, auf den Patienten eingehen und ihm sachlich seinen Befund erläutern und ihn dem Patienten anschaulich erklären. Dies beansprucht Zeit. Deshalb wird eine osteopathische Erstuntersuchung und auch die weiteren Behandlungen ca. eine Stunde in Anspruch nehmen. In Ausnahmefällen kann eine Behandlung auch bis zu 90 Minuten dauern.

Eine kurze Manipulation ohne umfassende Untersuchung hat mit Osteopathie* nichts zu tun und fällt eher in das Feld der Chiropraktik. Es sind oft ein bis drei Behandlungen notwendig, damit sich ein Osteopath** ein umfassendes Bild über den Patienten machen kann.

Ein guter Osteopath** zeichnet sich zu guter Letzt durch eine sachliche Gelassenheit aus. Er ist kein Heiler, sondern jemand der dem Körper hilft, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Nicht der Osteopath**, sondern der Patient steht stets im Vordergrund.

 

Dient Osteopathie* auch zur Vorsorge - Prävention?

Wenn sich jemand auch noch so gesund fühlt, keine Beschwerden angibt oder normale Laborwerte hat, kann ein geschulter Osteopath** dennoch in der Bewegung eingeschränkte Gewebe aufspüren und behandeln.

  • Er führt kleine Mobilitätstests am ganzen Körper nur mit seinen Händen aus.
  • Er spürt kleinste Spannungsdifferenzen mit dem Test der Gewebeanziehung (Hände horchen am Gewebe)
  • Unterschiede in der Kapillardurchblutung.

Der Osteopath** ist durch diese drei Testarten in der Lage zu differenzieren wo sich evtl. die Ursache für ggf. spätere Erkrankungen befinden könnten. Auch vorbeugend habe ich positive Veränderungen u.a. beim knöchernen oder weichen Ganglion und v.a. beim Hallux valgus beobachtet.


*ganzheitliche Heilmethode

**Der Begriff Osteopath ist in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern) noch nicht anerkannt, es laufen jedoch Bestrebungen diesen Begriff als einen eigenständigen Beruf in Deutschland zu etablieren!
Der Titel Osteopath DO COE ist momentan nur ein Titel einer privaten Osteopathieschule.

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sind wieder ab:
22. Mai v. 10-17 Uhr
23. Mai v. 10-14/17 Uhr
möglich.

Abendtermine
nach 17 Uhr sind erst
wieder ab dem
31. Mai möglich.

Stand 20.05.2012

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*ganzheitliche Heilmethode | **Der Begriff Osteopath
ist in Deutschland noch nicht anerkannt. Osteopath
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