Heilpraktiker & Osteapath München - Kontakt zur Praxis

Organzusammenhänge und Organsprache

Bereits unsere Alltagssprache enthält viele Wahrheiten. (Quelle: viele Unterhaltungen mit zahlreichen Klienten aus meiner langjährigen Praxis)

  • Kopf - Sitz des Geistes und des Denkens: "Es macht mir Kopfzerbrechen", "Ich zermartere mein Gehirn", "Mit dem Kopf durch die Wand wollen", "Nicht wissen, wo einem der Kopf steht", "Man bekommt "den Kopf verdreht", "Kopflos", "Sich behaupten", "Ein Brett vor dem Kopf haben", "Der Kopf raucht", "Es wächst mir über den Kopf", "Einen kühlen Kopf bewahren", "Den Kopf in den Sand stecken".

  • Augen - unsere Art, die Welt und uns selbst zu sehen: "Kurzsichtig handeln", "Weitblick haben", "den Dingen ins Auge schauen", "mit Blindheit geschlagen sein", "den Durchblick haben/klar sehen", "das geht ins Auge", "das zu sehen, tut meinen Augen weh", "sich vergucken", "Scheuklappen vor den Augen haben", "mangelnde Einsicht".

  • Ohren - nicht (ge)horchen wollen, auf die innere Stimme hören: "wer nicht hören will, muss fühlen", "zu viel um die Ohren haben".

  • Nase - Selbsterkenntnis (in der Physiognomie die Zone des Ichs), Macht/Stolz/Sexualität: "Den richtigen Riecher haben", "die Nase voll haben", "verschnupft sein", "jemanden nicht gut riechen können", "sich an die eigene Nase fassen", "die Nase in fremder Leute Angelegenheiten stecken", "Gefahr wittern", "die Nase vorn haben".

  • Zähne - gehören zum Skelettsystem, haben Bezug zu allen Teilen des Halteapparates und zu allen inneren Organen. Sie stehen für unsere "Festigkeit" und das "Durchsetzungsvermögen": "Jemanden die Zähne zeigen", "sich durchbeißen", "die Zähne zusammenbeißen", "auf dem Zahnfleisch gehen", "keinen Biss haben", "Bissigkeit", "sich in etwas verbissen haben", "zähneknirschend".

  • Hals - der Kehlkopf ist Organ des Selbstausdrucks über die Sprache: "im Halse stecken bleiben", "einen Kloß im Hals haben", "mir schwillt der Hals", "den Hals nicht voll kriegen", "mir platzt der Hals", "Ich hab so einen Hals".

  • Nacken, Schultern - tragen die Last des Lebens: "Hartnäckigkeit", "halsstarrig sein", "etwas (der Schalk) sitzt einen im Nacken", "die Last auf den Schultern tragen", "Nackenschläge einstecken", "sich zuviel auf die Schultern laden".

  • Hand - rechts geben (männliche Seite), links geben (weibliche Seite)

  • Herz - Kreislauf ist der Sitz der Liebesfähigkeit, auch zu sich selbst, Verteilung von Lebenskraft = Vitalität und Freude: "etwas geht mir zu Herzen", "man nimmt sich etwas zu Herzen", "es bricht mir das Herz", "das Herz verlieren", "Herzeleid", "Herzschmerz", "beherzt sein", "es zerreißt mir das Herz", "herzlos".

  • Lunge, Atemorgane - Atmung = Leben im Austausch mit der Umgebung: "schwach auf der Brust sein", "es verschlägt mir den Atem", "einen langen Atem haben", "man hustet sich die Seele aus dem Leib", "es nimmt mir oder einem die Luft zum Atmen", "aufgeblasen sein", "langatmig sein", "sich die Lunge aus dem Hals schreien", "sich mal Luft machen", "erstmal durchatmen", "sich endlich mal jemandem zur Brust nehmen, denn so geht das nicht weiter".

  • Magen - nimmt auf, was wir schlucken, körperlich und psychisch. "Genährt werden" umfaßt im Säuglingsalter über die Füllung des Magens hinaus auch Zuwendung und Liebe: "Liebe geht durch den Magen", "es schlägt mir auf den Magen", "man frisst etwas in sich hinein", "man muss zuviel schlucken/verdauen", "es stößt mir sauer auf", "es liegt mir im Magen".

  • Leber - muss mit materiellen und emotionalen Giften fertig werden: "ihm ist eine Laus über die Leber gelaufen" (= verhaltene Wut, Wut, Depression, Weltanschauung, Religion).

  • Galle - zieht "Sprengstoffe" aus der Leber, um aktiv zu verarbeiten: "mir läuft die Galle über", "da kommt mir die Galle hoch", "Gift und Galle spucken" (Wut/Aggression ausdrücken statt zurückhalten).

  • Darm - der Dünndarm assimiliert Nahrung, der Dickdarm scheidet Überflüssiges aus: "Schiss haben", "sich etwas verkneifen", "etwas nicht verdauen können", "Schleimscheißer" (Verarbeitung, Analyse, Dickdarm: Unbewußtes, Geiz).

  • Niere(n) - "Partnerschaftsorgan", alles das, was zwei Seiten hat: "etwas geht mir an die Nieren" (längerer Stress, tiefe Trauer, Partnerschaftsprobleme: rechts-männlich, links weiblich > es können Zusammenhänge zu Eltern, Großeltern etc. bestehen).

  • Blase - "etwas schlägt auf die Blase", "vor Schreck in die Hose machen", "Loslassen"

  • Blut - Lebenskraft, Vitalität.

  • Genitalbereich - Sexualität: Vagina - Hingabe, Fallenlassen, sich öffnen. Penis - Macht, Potenz

  • Haut - Kontaktorgan zu Umwelt und Mitmenschen, über das Liebe und Zuneigung zuteil werden: "ein dickes Fell haben", "dünnhäutig sein", "(zum) aus der Haut fahren", "sich in seiner Haut nicht wohl fühlen", "es geht unter die Haut", "eine alte Haut ablegen", "eine ehrliche Haut", "die Haut zu Markte tragen" (Abgrenzung, Zärtlichkeit, Kontakt, Normen).

  • Rücken - charakterisiert unsere Haltung im Leben: "Rückgrat zeigen/brechen", "Aufrichtigkeit", "sich (nicht) beugen", "einiges auf dem Buckel haben", "Haltung zeigen", "sich krumm machen", "jemanden in den Rücken fallen", "jemanden den Rücken stärken".

  • Gelenke - sind notwendig für unsere Beweglichkeit und Effektivität: "handlungunfähig sein", "etwas übers Knie brechen", "nicht vorankommen", "keinen Schritt tun können", "keinen (guten) Stand haben", "in die Knie gehen" (Knie = Demut, Flexibilität/ Beugsamkeit, Überlastung, Hände = Begreifen, Handlungsfähigkeit)

  • Füße - Verständnis, Standhaftigkeit, Verwurzelung, Demut, Muskeln/Gelenke: Beweglichkeit, Flexibilität, Aktivität, Knochen: Festigkeit/Normerfüllung, "Wer rastet, der rostet bzw. der Zahn der Zeit nagt an einem" => Arthrose...

  • Nägel - Aggression

  • Knie - rechts ist das "Partnerknie"; links ist das "Mutter/Kind-Knie". Bei Linkshändern ist alles umgekehrt.

  • Daumen - Einheit, Gegenspieler aller vier Finger; macht Probleme, wenn man das Leben nicht in den Griff bekommt oder nicht zupackt.

Emotionale Zusammenhänge

Meine praktische Erfahrung und kinesiologischen Tests aus den Rückführungsaufstellungen (Familienstellen in vorherigen Leben) ermöglichen es mir, Ihnen körperliche Probleme mit emotionalen Zusammenhängen leicht verständlich veranschaulichen zu können.

  • Kummer und Verachtung gehen auf die Lunge
  • Liebe und geringes Selbstwertgefühl beeinträchtigen das Herz
  • Sorge und Verwirrung gehen auf die Milz und die Bauchspeicheldrüse- Pankreas
  • Abscheu/Ekel und Enttäuschung beeinflussen den Magen
  • Angst geht auf die Nieren
  • Furcht und Ungeduld beanspruchen die Blase
  • Zorn/ Wut beeinträchtigen die Gallenblase
  • Ärger, Kritik und Tadel gehen auf die Leber
  • Traurigkeit und Unsicherheit beeinträchtigen den Dünndarm
  • Schuld und Schande gehen auf den Dickdarm
  • Hoffnungslosigkeit geht in der TCM auf den "dreifachen Erwärmer, Genitalien, zentraler Meridian"
  • Eifersucht geht in der TCM auf den "Kreislauf Sexus, zentraler Meridian" diese werde u.a. auch energetisch im Energiefeld bei Rückführungsaufstellungen nachgefahren.

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